Die TIE-Break Stücke

          

FELIX - GEFILMT !    (Missbrauch von Handys/Internet und Gewaltprävention)

Und wieder bringt der überdrehte Regisseur Harry Grote der Welt eine neue FELIX-Folge! Dieses Stück wurde in Zusammenarbeit mit der Kreisjugendpflege Ludwigsburg entwickelt und im Rahmen der Jugendwochen 2007/08 erfolgreich aufgeführt.

In dieser Folge wird Silke auf eine harte Probe gestellt. Nachdem sie von Felix beleidigt wird, schließt sie sich mit Atze zusammen, um ihm eine Lektion zu erteilen. Atze fängt Felix ab und lässt seine Fäuste spielen und Silke hat alles gefilmt. Als sich Felix im Anschluss mit blutiger Nase im Internet wieder findet, bricht für ihn eine Welt zusammen…

Harry Grote und sein Publikum arbeiten in gewohnter Weise an dieser "Interactive-Soap-Folge".

Zielgruppe: Klassen 6 - 9 aller Schularten. Bis zu 60 Teilnehmer
Thema: Happy Slapping und Snuff-Videos (Missbrauch von Handys und Internet, Verbreitung von Gewalt und die seelischen Folgen dadurch)

Bühnenvoraussetzungen: Mindestmaße Breite 6 Meter, Tiefe 4 Meter, Höhe 3 Meter, verdunkelbar und mit 2 getrennten Stromkeisen, Overheadprojektor muss gestellt werden Es eignen sich Musiksääle o.ä., eine erhöhte Bühne ist nicht erforderlich.

Für Sozialarbeiter und Lehrer, die zum Thema bei der Kreisjugendpflege (KJP) Ludwigsburg eine Fortbildung besuchen, besteht die Möglichkeit, dieses Stück zu vergünstigten Konditionen zu buchen. Nähere Informationen bei der Kreisjugendpflege, Frau Müller.



          

FELIX - GIBT GAS !    (Verkehrsunfall- und Gewaltprävention)

Die nächste Folge der Felix-Soap-Saga heißt "Atze lässt's krachen" und wurde 2007 in Zusammenarbeit mit dem ADAC Württemberg e.V. und dem Polizeipräsidium Stuttgart entwickelt. Es spricht vor allem junge Fahrerinnen und Fahrer und ihre Beifahrer an und behandelt die Gefahren der Selbstüberschätzung und der Anwendung von Gewalt im Straßenverkehr.

Felix und Atze haben heute den Führerschein für Autos erhalten. Atze lädt Felix und Felix' Freundin Silke zur Jungfernfahrt in seinem Auto ein. Die Fahrt ist riskant und einige gefährliche Situationen treten ein. Sie verabreden sich für den Abend in der Disco. Felix will Silke nun auch beeindrucken. Am Abend vor der Disco gibt Atze mit seinem Auto an und versucht dem Felix seine Silke auszuspannen. Auf dem Parkplatz kommt es zwischen Felix und Atze zum Streit. Am Ende fährt Atze mit Silke im Auto davon und es kommt zum Unfall. Zu diesem Zeitpunkt wird das Publikum durch den Regisseur Grote wieder aktiviert. Es wird gemeinsam mit den Schauspielern nach Handlungsalternativen gesucht und diese auf der Bühne ausprobiert, die das negative Ende abwenden und zu einem "Happy End" führen.

Die Entwicklung des Stücks wurde gefördert aus Mitteln der Landesstiftung (Förderung Kriminal-präventiver Modellprojekte - KPM).

Zielgruppe: Jugendliche und Junge Fahrer (16 - 24 Jahre). Bis zu 60 Teilnehmer
Thema: Gewalt (insb. im Straßenverkehr) und ihre Ursachen / Verkehrsunfallprävention

Bühnenvoraussetzungen: Mindestmaße Breite 6 Meter, Tiefe 4 Meter, Höhe 3 Meter, verdunkelbar und mit 2 getrennten Stromkeisen, Overheadprojektor muss gestellt werden Es eignen sich Musiksääle o.ä., eine erhöhte Bühne ist nicht erforderlich.

Fotos: Copyright Iris Drobny


    
FELIX - EIN JUNGE MIT HERZ    (Gewaltprävention)

"FELIX - ein Junge mit Herz" ist das erste aller "Felix"-Stücke und zu einem der beliebtesten Dauerbrenner von TIE-Break geworden.Der Vorführraum wird in ein Fernsehstudio verwandelt, in dem Harry Grote, der berühmte Regisseur, seine neue "Interactive Soap" dreht. Interactive Soap heisst, das Publikum wird aktiv in den Dreh mit einbezogen und kann sogar die Handlung beeinflussen. In der Serie "Felix" geht es um einen Teenager aus einfachen Verhältnissen, der vom Umfeld seiner neuen Freundin Silke (Zahnarzttochter) abgelehnt wird. Stückbeschreibung:Silke und Felix sind frisch verliebt. Diese Freundschaft bleibt aber nicht ohne Schwierigkeiten, denn schon als die beiden ins Kino wollen, treffen sie auf Felix´s alte Kumpels, die sich über ihn lächerlich machen. Felix verliert dabei nicht nur die Fassung. Silkes Familie lehnt Felix ebenfalls ab. Harry Grote ist am Ende der Aufzeichnung enttäuscht von dem schlechten Ausgang und muss mit seinen Assistenten (Publikum) das Drehbuch zu einem Happy End umschreiben.

Zielgruppe: Klassen 6 - 9 aller Schularten. Bis zu 60 Teilnehmer
Thema: Gewalt und ihre Ursachen

Bühnenvoraussetzungen: Mindestmaße Breite 6 Meter, Tiefe 4 Meter, Höhe 3 Meter, verdunkelbar und mit 2 getrennten Stromkeisen, Overheadprojektor muss gestellt werden Es eignen sich Musiksääle o.ä., eine erhöhte Bühne ist nicht erforderlich.





NO CHANGE - NO CHANCE    (Schuldenprävention)

"No Change- No Chance" ist ein rasantes Stück zum hochaktuellen Thema Jugendverschuldung. In Zusammenarbeit mit der Schuldnerberatung Stuttgart hat TIE-Break im Jahr 2005 ein Stück zu diesem Thema erarbeitet. In dem Stück werden Ursachen herausgearbeitet, die Verschuldung hervorrufen können: Kauffrust: Mir geht´s nicht gut, also kauf´ich mir was Gutes - Kauflust: "In-sein" wollen, Marken machen Szene, Überblick verlieren, Kaufrausch.

Das Stück wird unterstützt von der Schuldnerberatung Stuttgart, auf deren Seite man wertvolle Tipps zum Thema Schulden finden kann: www.schuldnerberatung-stuttgart.de

Stückbeschreibung: Direktor Wireless der Firma Sodafone traut seinen Augen nicht: Immer mehr Jugendliche können ihre Rechnungen nicht bezahlen und verursachen dadurch hohe Verwaltungskosten. Seine letzte Rettung soll Frank Nosy der Trendscout sein. Er wird in die Szene abtauchen und die jungen Kunden dazu bringen, ihre Verträge zu bezahlen. Nosy heftet sich an Kim Fischer, die zu ihrem 16. Geburtstag 200 Euro geschenkt bekommt. Eigentlich eine solide Grundlage, ihre Telefonkosten zu bezahlen. Kim sieht endlich die Chance, richtig shoppen zu gehen, sich schick zu machen für Benny ihren Freund, der es gerne sieht, wenn Kim auch modisch in der Szene ankommt. Dies nimmt eine dramatische Wendung, als sie Benny mit einem anderen Mädchen erwischt. Aus Kauflust wird Kauffrust. Ihre Gefühle spielen verrückt, sie gerät ausser Kontrolle und merkt gar nicht, wie schnell die Schuldenfalle zuschnappt. Dazu kommt noch die überteuerte Handy-Rechnung! Mit keinem Cent in der Tasche greift sie zur letzten Möglichkeit. Sie beklaut ihren guten Bekannten Bob und zahlt dafür einen zu hohen Preis: Ihre Chance auf einen Ausbildungsplatz.. Frank Nosy versucht, mit Hilfe von modernster Technik die Zeit zurückzudrehen und mit Hilfe seiner Assistenten (dem Publikum) Kims Probleme zu lösen.

Zielgruppe: ab Klasse 7 aller Schularten. Bis zu 60 Teilnehmer
Thema: Schuldenprävention

Bühnenvoraussetzungen: Mindestmaße Breite 6 Meter, Tiefe 4 Meter, Höhe 3 Meter, verdunkelbar und mit 2 getrennten Stromkeisen, Overheadprojektor muss gestellt werden Es eignen sich Musiksääle o.ä., eine erhöhte Bühne ist nicht erforderlich.


    
FELIX - ZERSTÖRTE LIEBE    (Gegen sexuelle Gewalt unter Jugendlichen)

In Zusammenarbeit mit der "Kreisjugendpflege Ludwigsburg" und dem "Silberdistel e.V." hat TIE-Break ihr bisher neuestes Stück entwickelt.
In dem Stück geht es um die zunehmende verbale sexuelle Gewalt unter Jungen und Mädchen. Es geht um missverständliche Kommunikation und die Macht des Cool seins.
Ein Schwerpunkt bildet sexuelle Gewalt im Internet (Chatrooms).

Das Stück wird unterstützt vom "Silberdistel e.V. - Beratungsstelle für Opfer sexueller Gewalt", www.silberdistel-ludwigsburg.de.

Zielgruppe: ab Klasse 7 aller Schularten. Bis zu 60 Teilnehmer
Thema: sexuelle Gewalt unter Jugendlichen

Bühnenvoraussetzungen: Mindestmaße Breite 6 Meter, Tiefe 4 Meter, Höhe 3 Meter, verdunkelbar und mit 2 getrennten Stromkeisen, Overheadprojektor muss gestellt werden Es eignen sich Musiksääle o.ä., eine erhöhte Bühne ist nicht erforderlich.



EXPEDITION IN DIE WILDNIS    (Gegen Gewalt und Mobbing in der Grundschule)

Ein TIE-Break Stück für die "ganz Kleinen" bei denen auch schon oft gemobbt wird. Auch in diesem Stück wird mit den Methoden des Theatre In Education gearbeitet. Mit Standbildern und Rolleninteviews erschließen sich die Kinder die Problematik des Stückes. Sie können die Handlung unterbrechen und Tom und Robert alternative Handlungsmöglichkeiten vorschlagen bzw vorspielen.
Stückbeschreibung: Mit einem Schwung öffnet sich die Klassenzimmertüre und herein kommen Tom und Robert. Die beiden Leiter des Clubs der Naturabenteurer möchten mit den Kindern auf Safari gehen. Tom hat schon viele Abenteuer bestanden und ist der Chef. Robert ist sein Gehilfe. Schon bald wird klar: Zwischen den beiden stimmt einiges nicht. Tom spielt sich mächtig auf und kommandiert Robert herum und bei Robert muß jedes bischen Selbstvertrauen mit der Lupe gesucht werden. Bei einer solchen Zusammenarbeit ist das Scheitern absehbar. Zum Glück sind aber noch die Kinder auf der Abenteuerreise dabei. Sie helfen den beiden einen Umgang miteinander zu finden, mit dem sie alle Abenteuer bestehen können.

Zielgruppe: Klassen 3 bis 5 . Mitmachen können bis zu 30 Kinder
Thema: Mobbing im Grundschulalter

Bühnenvoraussetzungen: Es werden zwei Räume benötigt, z.B. ein Kassenzimmer und ein leerer Raum (Musiksaal, Aula, o.ä.), verdunkelbar und mit 2 getrennten Stromkeisen, Overheadprojektor muss gestellt werden. Eine erhöhte Bühne ist nicht erforderlich.





BLUBB- DER FISCH IM LEUCHTTURM    (Gegen Ausgrenzung und Einsamkeit)

Unser Stück für die Allerkleinsten im Kindergarten- und Vorschulalter.

In dem Stück geht es um das Akzeptieren von Andersartigkeit.
Blubb der Fisch wird aus dem Meer verbannt, weil er an der Luft atmen kann. Er findet auf einem alten Leuchtturm ein neues Zuhause und freundet sich mit Leuchtturmwärter Klaus an, der ebenfalls einsam ist.
Als die Leuchtturmlampe ausfällt, wird die junge Freundschaft der beiden auf die Probe gestellt...

Zielgruppe: Kindergarten, Vorschule, Klassenstufen 1 und 2.
                  Bei diesem Stück können bis zu 100 Kinder mitmachen und selbst in lustige Rollen schlüpfen.
Thema: Ausgrenzung, Anderssein

Bühnenvoraussetzungen: Mindestmaße BBreite 6 Meter, Tiefe 4 Meter, Höhe 3 Meter, verdunkelbar und mit 2 getrennten Stromkeisen, Overheadprojektor muss gestellt werden. Es eignen sich Musiksääle o.ä., eine erhöhte Bühne ist nicht erforderlich.